Schulische Inklusion: Familien nicht im Stich lassen

SoVD-Präsident Adolf Bauer: „Familien dürfen nicht zu Ausfallbürgen staatlicher Defizite werden.“

Die inklusive Bildung kommt in Deutschland nicht ausreichend voran. Das zeigt der aktuelle Bundesbildungsbericht. So wird die Situation beeinträchtigter Kinder im Schwerpunktthema gar nicht erwähnt. „inklusive Bildung ist in unserem Bildungssystem noch immer nicht strukturell verlässlich verankert.  Kinder mit Behinderungen fallen – nicht erst seit der Corona-Pandemie – in der Praxis noch immer hinten runter“, kritisiert SoVD-Präsident Adolf Bauer. 

Mit großer Sorge beobachtet der SoVD, dass sich die Lage von Familien mit Kindern mit Behinderungen in den vergangenen zwölf Monaten deutlich verschärft hat. „Eltern, Kinder, Geschwister und Angehörige befinden sich in einer echten Notlage und inzwischen am Rande der Belastungsgrenzen. Neben dem Distanzunterricht müssen sie im Alltag wegbrechende Therapien, Verweigerung von Schulassistenz beziehungsweise Kostenstreitigkeiten mit der Jugendhilfe oder der Eingliederungshilfe bewältigen. Und als ob das nicht reichen würde, müssen sie sich noch mit einem Defizit an Informationen herumschlagen“, erklärt Bauer. Und er fügt hinzu: „Hier werden Familien zu Ausfallbürgen staatlicher Defizite und das kann nicht sein.“  

Aus Sicht des SoVD müssen die Schulen stärker in die Pflicht genommen werden und Familien mit Kindern mit Behinderungen müssen schnell und unkompliziert entlastet werden. „Es kann nicht sein, dass Eltern oder Großeltern für die Kinder Hilfen organisieren oder sogar übernehmen müssen, weil Schule unter anderem das nicht leistet“, kritisiert Bauer. Und er ergänzt: Es muss endlich Schluss damit sein, dass Familien sich ihr Recht auf inklusive Bildung oft erkämpfen und Hilfen dazu erstreiten müssen. Wir müssen verhindern, dass die Betroffenen von der Last des Alltags erdrückt werden und verstummen.““

 

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März 4, 2021

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