SoVD kritisiert Entscheidung zur Impfpflicht: „Wichtige Chance vertan“

SoVD-Präsident Adolf Bauer: „Die Gespräche und Debatten dürfen
nicht enden, sondern müssen jetzt erst Recht intensiviert und weiter
für die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Corona Virus fortgesetzt werden.“

Die Abgeordneten im Deutschen Bundestag haben am
heutigen Donnerstag über verschiedene Vorschläge zur Einführung
einer allgemeinen Impfpflicht gegen das Corona-Virus debattiert und
abgestimmt. Dabei konnte keine der zur Entscheidung gestellten
Initiativen und Anträge eine ausreichende Mehrheit der demokratisch
gewählten Vertreter*innen der Bürger*innen im Deutschen
Bundestag auf sich vereinen. Der Sozialverband Deutschland (SoVD)
hatte sich im Vorfeld klar für die Einführung einer allgemeinen
Impfpflicht ausgesprochen. Entsprechend zeigte sich SoVD-Präsident Adolf Bauer enttäuscht: „Wir bedauern den Ausgang der Abstimmungen.

Damit rückt das Ziel einer notwendigen, hohen Impfquote in der
Gesamtbevölkerung in weite Ferne. Es bleibt die ernüchternde
Erkenntnis, dass die Chance für notwendige Weichenstellungen nicht
genutzt wurde. Nun wird uns bis zum Herbst erneut die Frage
begleiten, ob wir ohne eine allgemeine Impfpflicht ausreichend für die
pandemiebedingten Herausforderungen in den kommenden Herbst- und Wintermonaten gewappnet sind.“

Der SoVD-Präsident appelliert an die Abgeordneten des Deutschen
Bundestages und die Bundesregierung: „Die Gespräche und
Debatten dürfen nicht enden, sondern müssen jetzt erst Recht
intensiviert und weiter für die Einführung einer allgemeinen
Impfpflicht gegen das Corona-Virus fortgesetzt werden“, so Bauer.

Der SoVD spricht sich weiterhin für einen umfassenden Impfschutz
und für den solidarischen Schutz aller für eine allgemeine Impfpflicht
aus.

SoVD
Sozialverband Deutschland e. V.
Pressestelle
Christian Draheim
V. i. S. d. P.
Pressereferent
Stralauer Straße 63
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Tel. 030 72 62 22-334
E-Mail: pressestelle@sovd.de
Web: www.sovd.de

April 7, 2022

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