„Echte und gewollte Teilhabe sieht anders aus!“

Zur heutigen Ablehnung des Landtags zur Stärkung und Einführung von kommunalen Beauftragten für Menschen mit Behinderungen erklärte Alfred Bornhalm, Landesvorsitzender des Sozialverbandes Schleswig-Holstein:

„Zunächst ist es dem Thema und den Interessen von Menschen mit Behinderungen nicht angemessen, dass der Landtag heute ohne Aussprache in der Sache abgestimmt hat. Bornhalm erinnerte an die langjährige Forderung des Sozialverbandes in Schleswig-Holstein, eine verpflichtende Einführung von Foren, Beiräten oder Beauftragten in den Kommunen und Kreisen als Interessensvertretung von und mit Menschen mit Behinderungen zu etablieren. „Expert*innen in eigener Sache zu beteiligen ist immer zielführend, überwindet Barrieren und hilft auch, politische Fehlentscheidungen zu minimieren. Außerdem würden dadurch auch die Forderungen aus der UN-Behindertenrechtskonvention für ein Mehr an politischer Teilhabe und Selbstvertretung erfüllt werden. Von einer echten Teilhabe ist das Land Schleswig-Holstein mit seinen Kommunen in Gänze noch weit entfernt, auch wenn es vorbildliche Kommunen im Land gibt, in denen Menschen mit Behinderungen aktiv und auf Augenhöhe beteiligt werden. Dennoch: Echte und gewollte Teilhabe sieht anders aus!“ so der SoVD-Chef abschließend.

Presseinformation

Kiel, 26. November 2021

Ansprechperson für diesen Pressetext

Sönke Lintzen

Pressesprecher

November 29, 2021

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