Resolution gegen den Krieg

Gegründet 1917 von Kriegsopfern im ersten Weltkrieg und den
Grundprinzipen von Demokratie, Frieden und Freiheit verpflichtet,
sieht sich der SoVD in einer besonderen Verantwortung, sich gegen
jede Form von kriegerischem Handeln auszusprechen. Seit dem
Überfall Russlands auf die Ukraine am 24. Februar erreichen uns
Bilder und Berichte über unfassbare Kriegsgreuel. Die Bilder von
schutzsuchenden Familien mit Kindern in U-Bahnhöfen, von Toten
und Verwundeten und von zigtausenden Menschen auf der Flucht
machen auch uns fassungslos. Stellvertretend für alle Mitglieder des
SoVD rufen wir Präsident Wladimir Putin und die russische
Staatsführung auf, diese sinnlosen kriegerischen Handlungen
umgehend einzustellen und nicht noch mehr Leid über Millionen
unschuldige Kinder, Frauen und Männer zu bringen. Wer Krieg als
Mittel der politischen Auseinandersetzung wählt, entlarvt sich als
Menschenfeind.
Zugleich appellieren wir an die Menschen in Russland. Bitte setzen
sie sich für ein Ende des von ihrer Staatsführung vom Zaun
gebrochenen, verbrecherischen Krieges ein! Helfen Sie dabei, das
Leiden zu stoppen.
Schließlich stellen wir uns solidarisch an die Seite der Ukrainerinnen
und Ukrainer. Wir unterstützen die deutsche Politik dabei, alles in
ihrer Macht Stehende zu tun, um Präsident Putin zu einem
sofortigen Stopp des Krieges zu bewegen. Wir werden Menschen, die
vor dem Krieg zu uns fliehen, mit offenen Armen begegnen und
helfen.
Berlin, 2. März 2022
Der Bundesvorstand

März 3, 2022

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